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4. Dezember 2013

Unsere Tipps wie Sie Ihren Garten winterfest machen

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Nun stellen sich die Pflanzen auf den Winter ein – viele Bäume und Sträucher werfen ihr Laub ab, Stauden ziehen ein, um in Knollen oder Wurzeln unter der Erdoberfläche zu überwintern. Auch die Immergrünen haben ihr Wachstum eingestellt. Die üblichen Pflegearbeiten wie düngen oder Unkraut entfernen entfallen nun. Es kehrt Ruhe ein im winterlichen Garten. Zuvor gilt es den Garten so vorzubereiten, dass die Pflanzen im nächsten Frühjahr wieder gesund austreiben und die technischen Einrichtungen im Winter keinen Schaden nehmen können.

Pflegearbeiten

Letzter Rasenschnitt

Der Rasen erhält seinen letzten Schnitt. Er sollte möglichst kurz geschnitten in den Winter gehen.

Laub entfernen

Auch das Laub auf der Rasenfläche muss entfernt werden, da die dicken Laubpakete zu Kahlstellen in der Grasnarbe führen. Wenn Sie nur wenig Laub haben, kann diese Arbeit auch mit dem Rasenmäher erledigt werden. Auch Stauden sollten im Laub nicht ersticken. Bei empfindlichen Pflanzungen und ganz besonders in Kiesgärten muss das Laub entfernt werden. Die Zersetzung des Laubes führt hier sonst zu einer Humusanreicherung und vermehrtem Unkrautwuchs.

Das durch die Wintervorbereitung anfallende Laub können Sie zum Mulchen auf offenen Flächen im Gemüsegarten, unter Bäumen und Hecken oder in Schattenstaudenpflanzungen verwenden. Ebenso als Frostschutzschicht für empfindliche Pflanzen eignet sich das Laub. Die Frostschutzwirkung entsteht aber nur bei locker aufgeschüttetem und trockenem Laub. Außerdem ist das Laub bestens für Ihren Komposthaufen oder-behälter geeignet. So kommt es im nächsten Jahr als Nährstofflieferant den Pflanzen wieder zu Gute.

An einem ruhigen Ort im Garten kann eine Mischung aus Reisig und Laub auch ein prima Unterschlupf für den Igel sein. Diese Laub-Reisig-Mischung kann dann im nächsten Jahr kompostiert werden. Wichtig ist, dass mit Krankheiten befallenes Laub nicht im Garten verbleibt. Die Pflanzenkrankheiten würden sich sonst ausbreiten. Entsorgen Sie diese über die Wertstoffhöfe.

Wirksamer Winterschutz für Beete und Pflanzen im Garten

Frostschutzmaßnahmen sind das A und O bei der Gartenvorbereitung auf Winterfestigkeit.

Mediterrane Pflanzen überwintern am besten im Haus

Für frostempfindliche Gewächse aus dem Mittelmeerraum sollten Sie einen kühlen aber frostfreien und hellen Platz im Haus, Wintergarten oder Gewächshaus finden. Pflanzen wie

  • Oleander,
  • Olive
  • Zitronenbaum
  • Jasmin,
  • Trompetenblumen
  • Wandelröschen

 

würden die frostige Zeit in nördlicheren Breiten nicht überleben. Im Kübel sind sie sehr gut transportabel und einem Platzwechsel steht nichts im Weg. Hierbei können zu groß gewordene Pflanzen auch gleich zurückgeschnitten werden. So benötigen diese auch weniger Platz in ihrem Winterquartier.

Schutz vor Schneebruch

Unter nassem, schwerem Schnee oder allzu dicken Schneepaketen können bei bruchgefährdeten Pflanzen Triebe abreißen oder die ganze Pflanze kann auseinander brechen. Insbesondere die wertvollen Formgehölze wie Buchs-Kugel oder Gartenbonsai müssen durch Zusammenbinden, Abstützen oder kleine Dächer geschützt werden. Falls diese Maßnahmen nicht möglich sind, hilft nur das regelmäßige Abschütteln des Schnees.

Schutz vor Wintersonne

Besonders sonniges und sehr kaltes Winterwetter mit Dauerfrost setzt unseren frostempfindlicheren Pflanzen wie Rosmarin, Säckelblume oder Bambus aber auch den Immergrünen zu. Durch die Sonneneinstrahlung verdunsten die Pflanzen Wasser, was sie aufgrund des gefrorenen Bodens aber nicht nachliefern können. Hierdurch kann es zu Trockenschäden kommen. Je sonniger die Pflanze steht desto gefährdeter ist sie. Schutz vor Wintersonne und kaltem Wind bieten Laub und Reisig bei den niedrigeren Gewächsen aber auch Vlies, Bambus- oder Strohmatten, die an Pfählen oder den Pflanzen selber befestigt werden.

Vorbeugend können bei längerer Trockenheit im Herbst die Immergrünen gut gewässert werden, damit diese nicht schon geschwächt in den Winter gehen. Im Winter müssen wir hierzu die frostfreien Perioden nutzen.

An Stämmen können starke Temperaturunterschiede auftreten. Bei kalter Witterung, besonders im Spätwinter, wenn die kräftiger werdenden Sonnenstrahlen die Stämme einseitig auf der Südseite erwärmt, kann die Rinde aufreißen. Zur Vorbeugung ist eine Beschattung durch Juteband oder Schilfrohrmatten sinnvoll. Junge Obstbäume, die besonders gefährdet sind, können auch mit einem hellen Stammanstrich versehen werden.

Blumenzwiebeln

Frostempfindliche Knollenpflanzen wie Gladiolen und Dahlien sind vor den ersten kräftigeren Frösten auszugraben. Sie sollten trocken, dunkel und frostfrei lagern. Im Frühling stehen Ihnen diese Zwiebeln wieder zum Einpflanzen bereit

Ziergräser

Gräser wie China-Schilf Pampasgras oder Reitgras sind winterhart und geben durch ihre filigrane Form jeder Staudenbepflanzung das gewisse Etwas. Schneiden Sie diese nicht zurück, denn auch im Winter geben sie ihrem Garten noch Struktur und interessante Blickpunkte, besonders wenn sie von Raureif überzogen sind. Für mehr Standfestigkeit und zum Schutz vor allzu viel Nässe können Sie die Gräser zusammenbinden.

Letzte Schritte vor der Winterpause

Auch Ihren Rasenmäher und sämtliche Gartengeräte sollten Sie nun pflegen, gründlich säubern und wenn nötig reparieren, bevor sie im Geräteschuppen oder Keller verstaut werden. Gartenmöbel aus Holz oder Kunststoff sollten Sie im Trockenen aufbewahren. Falls Ihnen nur wenig Platz zur Verfügung steht, kann das Mobiliar zumindest eine wasserundurchlässige Abdeckung erhalten. Die einzulagernden Stücke können Sie nach der Reinigung ausreichend trocknen. Dadurch ist die Gefahr der Schimmel- und Stockfleckenbildung gebannt.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass alle Wasserhähne und -leitungen im Außenbereich während der Winterpause entleert und abgestellt sind. Technische Anlagen, zum Beispiel Filter, Pumpe und Leitungen für Pools oder Schwimmteiche, sollten Sie einwintern. Bewässerungsanlagensind außer Betrieb zu nehmen und deren Leitungen nicht minder zu entleeren.